Heute war es also soweit. Ich durfte die Agentur für Arbeit aufsuchen. Jawohl.
Pünktlich um kurz vor halb 11 saß ich vor dem Zimmer, in dem meine Beratung, Vermittlung, whatever statt finden sollte. Um halb 11 bemühte sich dann auch mal die Dame in ihr Büro und ließ mich auch kurz darauf ein.
Nach ein bisschen Geplänkel gings dann auch los. Erst mal erfassen, was ich denn so mitbringe. Hier von ein bisschen und davon ein bisschen. “Wollen Sie lieber Vollzeit oder Teilzeit?” – “Mir egal, hauptsache etwas arbeiten. Bin flexibel…” – Auto ist auch vorhanden, fahren kann ich auch. Juche.
“Was stellen Sie sich denn so vor?” – Wenn ich das wüsste, hätte ich sicher schon was… – “Hmm, vlt. im Supermarkt oder im Café oder Inventurhilfe?” – Dann wurde der Computer durchforstet und es sprangen immerhin 2 mögliche Stellen raus auf die ich mich bewerben kann. Eine 3. lehnte ich von vorneherein ab, da es zwar hieß “Warensortierer”, aber die Dame meinte ergänzend, dass leider keine Waren sondern Müll sortiert werden müsste und sie wohl verstehen könne, dass das nicht meinen Vorstellungen entsprach… ;)
Weil die Dame zwischendrin noch gefühlte 10 Minuten telefoniert hat – Ich glaube, es war eine ehemalige Mitschülerin von mir, weil den Namen gibt es nicht sooo häufig – konnte ich nach einer halben Stunde das Büro mit 2 Stellenbeschreibungen wieder verlassen und hatte die Gewissheit Arbeitssuchend – nicht arbeitslos gemeldet zu sein. Jetzt brauche ich nur noch einen Termin zur Berufsberatung, damit das Kindergeld weiter fließt und damit ich hoffentlich ein wenig mehr über den Studiengang erfahre und dann bin ich schon ein gutes Stück weiter…

In der alten Firma war ich heute auch noch mal. Hatte gestern mit Mama Braunis gebacken und die habe ich dann noch zur Verabschiedung ausgegeben… :) Die Kollegen waren ja immer sehr freundlich und so und einige fanden das jetzt auch sehr schade, dass ich nicht mehr wieder komme. Naja.
Im Moment fühlt es sich noch nach der richtigen Entscheidung an. Und ob es das auch war wird sich wahrscheinlich in einem Jahr zeigen, wenn ich hoffentlich eine neue Ausbildung oder ein Studium mache, das mir dann hoffentlich besser gefällt.

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