Die Sache mit der “Über”-Seite
Beim Stöbern durch verschiedene Blogs, bin ich gerade bei nastorseriessix auf einen Beitrag zum Thema “Autoren”-Seite gestoßen. Er fragt, was er denn auf der “Über”-Seite schreiben soll. In den Kommentaren konnte man dann lesen, dass fast jeder noch einmal betonte, dass es ihm zwar definitiv frei stehe, was er schreibt, aber dass er auf jeden Fall irgendwas schreiben solle. Man will nun mal wissen, mit wem man es zu tun hat!
Das ist auch meine Ansicht. Wenn ich auf einen neuen Blog komme – sei es nun über Kommentare von hier, durch Blogrolls von anderen oder auch durch twitter – suche ich nach dem Lesen von 1 – 2 Artikeln erst mal nach einer Seite über den Autor. Ich will wissen, wer da eigentlich schreibt. Und wenn es dann keinerlei Unterseiten außer vielleicht gerade noch ein Impressum gibt, finde ich das doch schon etwas frustrierend und meistens verlasse ich den Blog dann auch relativ schnell wieder, weil man einfach keine “Beziehung” zu den Beiträgen aufbauen kann.
Ich kann auch einfach nicht verstehen, warum es immer noch Blogs gibt, die keine About-Seite haben. Was ist so schwer daran, eben eine anzulegen? Scheitert es daran, dass die Leute nicht wissen, was sie schreiben sollen? Was die Leser an der Person evtl. interessieren könnte? Da kann ich euch beruhigen: Bis jetzt habe ich fast jede About-Seite mit Interesse gelesen! Und ja, ich lese sie wirklich!
Was sollte auf der ABOUT-Seite stehen?
Erst mal wäre es nett, wenn man 1 – 3 Bilder bewundern könnte. Wobei das wirklich jedem selbst überlassen ist. Nicht jeder will sich im Internet zeigen und dafür habe ich auch noch Verständnis. Da sage ich auch nichts, wenn da dann doch kein Bild ist. Nett ist es trotzdem. Dann sollten ein paar Eckdaten zur Person gegeben sein. Vorname oder Spitzname, Alter, Herkunft, Beruf, Vorlieben, Abneigungen, Sammeltriebe, Süchte, etc. – da fängt schon die gestalterische Freiheit an. Es sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Auch ist es egal, ob man alles übersichtlich in einem Steckbrief anordnet oder lieber in ein paar Sätze baut. Für Vorlieben und Abneigungen eignen sich auch Stichwortlisten sehr gut! Wenn man dann noch nicht genug hat, kann man auch noch Wünsche und Ziele notieren, dann wissen die Leser, wo der Autor mal hin will.
Wie gesagt gibt es da keine Grenzen! Aber man sollte sich überwinden und zumindest ein paar Daten zur Person geben, denn so können sich die Leser ein besseres Bild machen und sehen eine Person hinter den Einträgen und nicht nur einen Namen.








Ulli, 22 Jahre, glücklich vergeben. Auszubildende zur Mediengestalterin, Bloggerin, Grün-liebend, Stylefreak, Tänzerin, Kampfsportlerin. Kaffee-süchtig, dickköpfig, optimistisch. Tierlieb, Serienjunkie und absolut verrückt. 
Am 17. März 2009 um 10:22 Uhr.
Das sehe ich auch so, eine About-Seite ist absolute Pflicht. Ich selbst habe es so gemacht, dass ich ein Interview mit mir selbst geführt habe. Das hat einerseits den Vorteil, dass ich auf die Themen eingehen kann, auf die ich eingehen will und andererseits hat es Spaß gemacht, weil ich mir dadurch selbst noch einmal klar gemacht habe, was meine Seite ausmacht usw.
Was ich auch immer ganz interessant zu lesen finde, ist ein Abschnitt “Was denken andere über…?”, wo man dann andere Leute bittet, 1-2 Sätze zu einem zu sagen. Natürlich muss das dann ungefiltert aufs Blog drauf.
Am 17. März 2009 um 10:54 Uhr.
Richtig, eine About-Seite ist gerade bei privaten Blogs sehr wichtig!
Bei Themenblogs kann man jedoch teilweise darüber hinwegsehen, da man meist eh nur 2-3 Artikel liest und dann entweder die Artikel interessant findet oder eben nicht. Sprich: RSS-Feed oder die Seite verschwindet wieder in den Weiten des Webs.
Am 17. März 2009 um 11:30 Uhr.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, mein Blog laeuft schon seit Jahren ohne Uebermich Seite.
Bisher war ich einfach zu faul, eine derartige Seite anzulegen, aber ich werd mich wohl mal dran machen bei Gelegenheit …
Am 17. März 2009 um 12:29 Uhr.
ich schaue immer zu erst auf die about Seite :), versteh es auch nicht, warum einige garnichts zu sich schreiben, ich selbst hab zwar auch nicht viel stehen, aber garnichts geht ja garnicht xD..
Am 17. März 2009 um 13:53 Uhr.
ich änder bei mir ständig die Seite über mich, weil ich nie zufrieden bin. Im Moment auch wieder nicht. Ich weiß nie, was ich schreiben soll.. *seufz*
Am 17. März 2009 um 13:54 Uhr.
Danke für das bisschen Bewerbung, zum Thema!
Bin fleissig dran an basteln was die “Über-Seite” angeht. Wird wohl ende der Woche noch was werden…
Am 17. März 2009 um 14:25 Uhr.
Dann bin ich ja nicht der einzige der immer die About-Seiten liest
Mir geht’s da ähnlich wie dir
Allerdings denk ich jedes mal, wenn ich eine About-Seite sehe, man, meine ist voll scheiße und ich könnte die mal neu machen. Werd ich bald auch mal tun
Übrigens find ich das Layout so, wie es jetzt ist viel besser, da will man nichtmehr die Einträge nur im Feedreader lesen sondern persönlich vorbeischauen
Am 17. März 2009 um 14:38 Uhr.
[...] ich eben einen Blogeintrag von Mausz gelesen hab, hab ich gedacht, da ich meine About-Seite sowieso nicht so pralle finde, [...]
Am 17. März 2009 um 15:44 Uhr.
Also ich les auch immer erst die Über Seite ^^ Dann entscheide ich ob der Schreibe im FeedReader landet lol.
Einfach aus den gründen die du genannt hast *g*
Am 17. März 2009 um 17:56 Uhr.
Ich lese diese Seiten auch recht gerne und genau deswegen ist mir vor n paar Tagen aufgefallen das ich selbst gar keine hatte…. hab das dann mal ganz schnell nachgeholt *g*
lg
AnDee
Am 18. März 2009 um 08:32 Uhr.
Ich persönlich les auch immer die Aboutseite. Aber ich persönlich hasse Stichwörtertabellen oder tabellarische Lebensläufe. Nen kurzer knackiger Text (oder länger) und Bilder
Am 18. März 2009 um 18:28 Uhr.
Ich habe auch keine Über-Mich-Seite. Warum? Nun, ich führe kein persönliches Blog und daher glaube ich kaum, dass sich meine Leser dafür interessieren, was ich gerne esse oder mit wieviel Jahren ich meine erste Freundin hatte. Ich bilde mir ein, dass meine Besucher hauptsächlich wegen der Inhalte kommen. Wer doch ein wenig über mich erfahren möchte, muss halt die Blogposts sorgfältig lesen :grin:
Oder das Webradio des Blogs einschalten, denn der Musikgeschmack verrät doch auch schon Einiges, oder?