Netter Chef & was ich so gelernt habe…

Ich mag meinen Chef. Ich habe heute spontan Urlaub bekommen. Okay, ich hätte mich sonst heut morgen evtl. krank gemeldet, weil es mir echt nicht gut ging, aber ich habe “Urlaub” vorgezogen, weil ich mich so zumindest heut Nachmittag wieder auf die Straße wagen kann. Und ich mag meinen Chef nicht nur, weil er mir spontan Urlaub gegeben hat, sondern einfach weil er ein toller Chef ist. Klar hat er auch mal schlechte Laune und ist im Stress. Aber das ist doch normal. Er hat eine ziemlich große Verantwortung. Eigene Firma, viele Großkunden und er muss immer sehen, dass er auch einige Angestellte zu Versorgen hat. Und er macht das gut, jawohl. Ich arbeite gerne da.
Und auch nicht nur wegen dem Chef, sondern die anderen Mitarbeiter sind auch super drauf & natürlich macht die Arbeit extrem viel Spaß. Und ich wachse an den Herausforderungen. Und mir werden immer Aufgaben übertragen, so dass ich ziemlich schnell wachse. ;)
Ich bin zufrieden da und das ist wichtig.

Und da ich mittlerweile schon 3 Monate dort arbeite, kann ich auch behaupten schon einiges gelernt und mitgenommen zu haben…

  1. Immer beschäftigt wirken! Dann wird keiner seine schlechte Laune an dir auslassen.
  2. Aufräumen geht immer! Auch wenn sonst nicht so viel zu tun ist.
  3. Sachen niemals liegen lassen. Es könnte passieren, dass du das Messer dann in der Küche unter irgendeiner Ablage wieder findest, obwohl du dir sicher bist, dass du es im Druckraum hast liegen lassen!
  4. Sachen verleihen ist auch keine gute Idee. In der Regel siehst du sie nur wieder, wenn du dir auch wieder was leihen musst.
  5. Den Kunden muss man in den Weg springen. Ansonsten laufen sie einfach quer durch die Firma und begeben sich selbst auf die Suche nach dem Chef. Und sie hören dir auch sonst nicht zu.
  6. Die Türen sind schmaler als zu Hause. Also aufpassen, dass man zumindest nicht jedes Mal halb gegen den Türrahmen rennt!
  7. Wenn man Telefongespräche annimmt, immer notieren wer von welcher Firma mit welchem Anliegen angerufen hat und unter welcher Nummer derjenige zurückgerufen werden kann.
  8. Selbst gesetztes immer noch einmal gegen lesen lassen. Tippfehler oder falsche Uhrzeiten schleichen sich leicht ein. Am besten auch wegen Minisachen immer einen Korrekturabzug zum Kunden schicken.
  9. Es gibt Kunden, die darf man ohne Anstalten reinlassen und die dürfen auch einfach so durch die Firma laufen. Sie gehören fast zum Inventar.
  10. Der Hund ist immer stärker! Und sucht sich seinen eigenen Weg.

Ja, man nimmt vieles mit, wenn man tagtäglich dort ist. Ist auf jeden Fall interessant. Habt ihr im neuen Beruf oder bei einer neuen Arbeitsstelle auch in kurzer Zeit einige inoffizielle Regeln festlegen können? Mich würden ja mal die Macken aus anderen Firmen interessieren. :D

10 Kommentare zu "Netter Chef & was ich so gelernt habe…"

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